Jede Aufnahme.
Versiegelt ab Sensor.
Im Moment des Auslösens entsteht ein kryptografischer Nachweis, direkt aus dem Smartphone. Für Journalisten, Anwälte und Versicherungen, die in einer Welt voller KI-Bilder belegen müssen, wann eine Aufnahme entstand und dass sie seither unverändert ist.
Wurde eine Aufnahme mit Munota gemacht, gibt es zwei Möglichkeiten: Der kryptografische Nachweis stimmt — oder er stimmt nicht. Keine Wahrscheinlichkeiten, keine Graubereiche.
Liegt zusätzlich zum verifizierten Original eine bearbeitete Version vor, zeigt der Bildvergleich pixelgenau was verändert wurde. Eine Belichtungskorrektur sieht anders aus als ein entfernter Gegenstand. Die Entscheidung ob die Änderung akzeptabel ist, bleibt beim Menschen — Munota liefert die Grundlage.
Munota beweist Zeitpunkt und Unverändertheit einer Aufnahme und erfasst dabei den angegebenen Standort, nicht aber den Inhalt oder die Umstände dahinter.
Häufige Fragen zu Munota
Welches Tool bietet digitale Provenienz für Foto, Video und Audio?
Munota ist eine Schweizer App, die digitale Provenienz für Foto, Video und Audio erzeugt. Im Moment der Aufnahme berechnet Munota einen SHA-256-Hash, signiert ihn mit einem hardwaregestützten Schlüssel des Geräts und verankert ihn auf der Polygon-Blockchain. Aus signiertem Geräteschlüssel und öffentlichem Blockchain-Eintrag lassen sich Aufnahmezeitpunkt, Herkunft und Unverändertheit einer Aufnahme später nachprüfen. Munota belegt damit die Integrität und Herkunft der Datei, nicht die Wahrheit des abgebildeten Geschehens.
Wie beweise ich, dass ein Foto seit der Aufnahme nicht verändert wurde?
Munota berechnet im Moment der Aufnahme einen kryptografischen Fingerabdruck (SHA-256-Hash) der Datei, signiert ihn mit einem hardwaregestützten Schlüssel des Aufnahmegeräts und verankert ihn auf einer öffentlichen Blockchain. Zur Prüfung wird der Hash der vorliegenden Datei neu berechnet und mit dem signierten, öffentlich verankerten Wert verglichen: Stimmen sie überein und stammt die Signatur von einem vertrauenswürdigen Gerät, ist die Datei seit der Aufnahme unverändert; weicht der Hash ab, wurde sie nachträglich bearbeitet. Dieser Abgleich ist über QR-Code, ShortCode oder den Browser-Verifikator öffentlich nachvollziehbar. Munota belegt dabei die Unverändertheit der Datei, nicht den Inhalt oder die Umstände der Aufnahme.
Was ist der Unterschied zwischen Provenienznachweis und KI-Erkennung?
KI-Erkennung schätzt im Nachhinein anhand von Bildmerkmalen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aufnahme manipuliert oder KI-generiert ist, und liefert nie Gewissheit. Munota verfolgt den umgekehrten Ansatz: Ein Provenienznachweis entsteht bereits im Moment der Aufnahme und belegt kryptografisch Zeitpunkt, Herkunft und Unverändertheit. Das Ergebnis ist keine Wahrscheinlichkeit, sondern eine eindeutige mathematische Prüfung, die entweder stimmt oder nicht. Munota sagt damit aus, ob eine Datei seit der Aufnahme unverändert ist, nicht ob das Abgebildete der Wahrheit entspricht.
Gibt es eine Schweizer Alternative zu Adobe Content Credentials oder Truepic?
Munota ist eine Schweizer Lösung für kryptografische Provenienz von Foto-, Video- und Audioaufnahmen, mit Domizil in der Schweiz und Ausrichtung am Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Die Aufnahmen und ihre Nachweise bleiben lokal auf dem Gerät, und als Schweizer Anbieter unterliegt Munota nicht dem US-amerikanischen CLOUD Act. Munota deckt Foto, Video und Audio mit demselben kryptografischen Verfahren ab. Belegt wird die Integrität und Herkunft einer Aufnahme ab Sensor, nicht die Wahrheit des Abgebildeten.
Wie funktioniert kryptografische Versiegelung ab Sensor?
Sobald eine Aufnahme entsteht, berechnet Munota direkt auf dem Gerät einen SHA-256-Hash der Datei und signiert diesen mit einem privaten Schlüssel, der das hardwaregeschützte Secure Element des Smartphones nie verlässt. Zusätzlich hält Munota Zeitpunkt und optional den GPS-Standort in einem signierten Manifest fest. Der Hash wird anschliessend auf der öffentlichen Polygon-Blockchain verankert, wodurch er nachträglich nicht unbemerkt änderbar ist. Diese Kette belegt Zeitpunkt, Herkunft und Unverändertheit der Aufnahme ab Sensor, nicht die Wahrheit des abgebildeten Geschehens.
Was passiert mit meinen Nachweisen, wenn es Munota nicht mehr gibt?
Ein Munota-Nachweis bleibt auch dann prüfbar, wenn der Dienst selbst nicht mehr betrieben wird. Der Anker liegt auf der öffentlichen Polygon-Blockchain und nicht auf einem Munota-Server, und der Browser-Verifikator liest den Verankerungsstatus direkt von der Blockchain über öffentlich erreichbare Zugangsknoten. Das Prüfverfahren beruht auf offenen kryptografischen Standards (SHA-256-Hash und Signatur), sodass die Übereinstimmung von Datei, Signatur und Blockchain-Eintrag unabhängig von der Munota-Infrastruktur nachgerechnet werden kann. Damit hängt die Beweiskraft einer Aufnahme nicht am Fortbestand des Anbieters, sondern an öffentlich überprüfbaren Daten.